Feuerwehr Pirmasens
03.09.2010 | 22:50 | Version: 2.0
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Pirmasenser Jugendfeuerwehr besucht THW-Ortsverband


Pirmasenser Jugendfeuerwehr besucht THW-Ortsverband

Die Gruppe 2 der städtischen Jugendfeuerwehr besuchte am vergangenen Freitag den THW-Ortsverband Pirmasens. In Begleitung Ihrer Betreuer und zwei Fahrzeugen fuhren die Nachwuchsfloriansjünger am Freitag im THW-Ortsverband vor, um einen kleinen Einblick in die THW-Welt zu bekommen. Nicht schlecht wurden die Sondergeräte die im Ortsverband vorgehalten werden, nebst Fahrzeugen bestaunt.

In zwei Gruppen aufgeteilt gab es einen Rundgang durch den Ortsverband, das Hauptaugenmerk wurde hierbei auf die THW-Technik gelegt.
"...damit kann man ja ein Fußballfeld ausleuchten" war die Reaktion auf das Beleuchtungsfahrzeug des THW-Pirmasens oder "Meine Güte ist das hell" bei der Demonstration des Plasmaschneiders. Mit großem Interesse wurden die Vorführungen und Erläuterungen dieser Geräte verfolgt.

Nach 1,5 Stunden nahmen die Jugendlichen wieder Abschied vom THW. Der Besuch diente unter anderem auch dazu Berührungsängste zu reduzieren und das Miteinander zu stärken.

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72-Stunden-Aktion


72-Stunden-Aktion

Bei der bundesweiten Aktion "72 Stunden" des Bundes der katholischen Jugend (BDKJ) hat die Jugendfeuerwehr gezeigt, dass sie bereits die Idee des sozialen Engagements und der Ehrenamtlichkeit verinnerlicht hat, der auch der Gedanke der Freiwilligen Feuerwehr zugrunde liegt.
In der ökumenischen Kindertagesstätte "Im Regenbogenland" in der Werner-Egk-Straße wartete jede Menge Arbeit auf Alexander Berg, Raphael Ibarzabal, Robin Scheffe, Sebastian Scherer, Philipp Singer, Patrick Steinbach, Christina Weidler und Johannes Zäuner. Die "Großen" der Jugendfeuerwehr packten mit ihren Betreuern Martina und Thorsten Borger, Stephan Diehl, Patrick Dury, Matthias Grawert, Jens Hieronymus, Steffen Hutzler, Norbert Krebs, Janine Reul, Ulrichi Scherer, Steffen Schröder, Björn Sommer und Klaus-Dieter Weis an und reinigten die Fassade, legten ein Kräuterbeet an, sähten die Florwallsteine neu ein und organisierten ein Abschlussfest, dass gleichzeitig Einweihungsfest für die neue Anlage sein sollte.
Doch damit nicht genug. Freiwillig und zusätzlich Reparierten sie die vorhandenen Sitzbänke und bauten ganz neue für die Feuerstelle. Denn die war schon in die Jahr gekommen und kann nun auch wieder benutzt werden. Zusätzlich haben sie den Rasen gemäht und die Bodenplatten intensiv gereinigt.
Für so viel Tatendrang gab es dann ein Extralob von den Erzieherinnen, was natürlich alle Helfer freute. Freuen konnte sich auch der Kinderschutzbund, denn die Einnahmen von Kaffee und Kuchen beim Abschlussfest spendeten unsere 72-Stunden-Helfer spontan an die Organisation.

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Ausbildung


Ausbildung

Am 09.03.2009 hat bei der Feuerwehr Pirmasens wieder ein Truppmann Teil 1 - Lehrgang begonnen.

In diesem Jahr haben sich sieben junge Erwachsene gefunden, die Interesse am Dienst in der Feuerwehr haben. Im Laufe der nächsten Monate werden die Teilnehmer durch Ausbilder der Feuerwehr Pirmasens in allen Grundtätigkeiten des Feuerwehrdienstes unterwiesen. Nach bestandener Abschlussprüfung, im Winterhalbjahr, schließt ein Sprechfunkerlehrgang direkt an die Truppmannausbildung an.

Die Übungspläne für den Truppmann Teil 1 - Lehrgang sind unter der Kategorie Übungspläne zu finden.
Wir wünschen allen Teilnehmern einen lehrreichen und am Ende auch erfolgreichen Lehrgang.

Stadtfeuerwehrverband Pirmasens e.V. plant Neuauflage Mal- und Vorlesebuch
Brandschutzerziehung für Kindergarten- und Grundschulkinder


Brandschutzerziehung für Kindergarten- und Grundschulkinder

Der Stadtfeuerwehrverband plant gemeinsam mit der Verlagsgruppe KIM aus Detmold eine Neuauflage des Malund Vorlesebuches zur Brandschutzerziehung für die Kinder der Stadt Pirmasens.

Die Bücher werden den Kindern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Mit diesem Buch sollen verschiedene Lernziele, wie z. B. die Gefahren des Feuers, Verhalten bei einem Brand und die Notrufnummern der Feuerwehr spielerisch dargestellt werden. Es dient den Kindern als Hilfsmittel, um richtiges Verhalten in Gefahrensituationen zu erlernen.

Der Junge Namens "Mario" führt zusammen mit seiner Schwester "Olivia" die Kinder durch das Mal- und Vorlesebuch. Mit tollen Texten und vielen Fragen werden die Kinder auf die Gefahren beim Umgang mit Feuer hingewiesen und vor gefährlichen Situationen im Alltag gewarnt.

Hier werden Geschichten anschaulich erzählt und die Kinder spielerisch zum aktiven Mitmachen angeregt. Feuer wird als freundliches Element z. B. auf der Geburtstagstorte dargestellt. Es werden aber auch gefährliche Situationen gezeigt z. B. beim spielen mit Streichhölzern. Wie verhalte ich mich, wenn es brennt? Welche Nummer wähle ich, um die Feuerwehr zu rufen?

Zu diesen und anderen Fragen können sich die Kleinen ihre eigenen Gedanken machen, bevor sie die richtigen Antworten von Mario und Olivia bekommen.

Um das Buch kostenlos an möglichst viele Kinder im Rahmen der Brandschutzerziehung verteilen zu können, wird wiederum die Unterstützung von wohlwollenden Sponsoren benötigt.

Die Mitarbeiter der Verlagsgruppe KIM werden für die Feuerwehr auf die telefonisch Suche nach Firmen gehen, die mit Unterstützung dieser Aktion zur Sicherheit der Kinder beitragen wollen und sich die Förderung der Brandschutzerziehung zu ihrer Aufgabe machen.

Als kleines Dankeschön werden die Sponsoren innerhalb des Malbuchs mit Adresse und Geschäftsbezeichnung genannt.

Ernennung


Ernennung

Bürgermeister Peter Scheidel (links) und Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis überreichten den Ernennungsurkunde an Stadtfeuerwehrinspekteur Fritz Kiefer.
Mit Fritz Kiefer rückt der bisherige zweite Mann an die Spitze der Feuerwehr Pirmasens. Bei einer Feierstunde mit vielen geladenen Gästen überreichten Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis und Bürgermeister Peter Scheidel die Ernennungsurkunde zum Stadtfeuerwehrinspekteur an Hauptbrandmeister Fritz Kiefer.
Bereits im November 2007 war der 58-Jährige von den aktiven Feuerwehrleuten zum Nachfolger von Stadtfeuerwehrinspekteur Manfred Schenk gewählt worden. Schenk erreichte im Mai 2008 die gesetzliche Altersgrenze und schied nach 38 Jahren aus der Feuerwehr aus.
Fritz Kiefer gehört der Pirmasenser Feuerwehr seit 1968 an, arbeitete sich "hoch" und war seit 1994 Schenks Stellvertreter.
Der neue SFI sei ein alt gedienter Feuerwehrmann aus der Praxis, der alle Fähigkeiten besitze, um das Amt auszuüben, sagte der Oberbürgermeister bei der Amtseinführung. In seiner ersten Ansprache in neuer Funktion kam Stadtfeuerwehrinspekteur Kiefer gleich zur Sache. Eines der ersten Themen, dem er sich annehmen wolle, sei die Nachwuchswerbung. Dazu brauche er die Unterstützung der Stadt Pirmasens, denn für junge Leute müsse der ehrenamtliche Dienst in der freiwilligen Feuerwehr attraktiver werden. Dazu könne sich Kiefer auch freie Eintritte zu Veranstaltungen oder im Freizeitbad PLUB vorstellen. Modernisierungen im Fahrzeugpark seien erforderlich, die zweite Drehleiter inzwischen 30 Jahre alt, die "neue" 18 Jahre.
Inzwischen ist mit der Aktion "Hilf uns helfen" die Mitgliederwerbung aktiv angegangen worden und trägt erste Früchte, so dass im Januar 2009 eine neue Ausbildungsgruppe starten kann.

Verabschiedung


Verabschiedung

Gute Stimmung herrschte bei der Verabschiedung von SFI Manfred Schenk unter (von links) HBM Andreas Herl, Bürgermeister Peter Scheidel, HBM Horst-Michael Rossel, Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis, SFI Manfred Schenk und Beigeordnetem Michael Schieler.
Nach insgesamt 38 Jahren in der Feuerwehr Pirmasens, davon 25 Jahre als Stadtfeuerwehrinspekteur an der Spitze, verabschiedeten Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis und Bürgermeister Peter Scheidel am 18. Juni 2008 SFI Manfred Schenk aus dem aktiven Dienst.
Manfred Schenk hatte die gesetzliche Altersgrenze erreicht. Zum Abschied gab es viele lobende Worte und als höchste Auszeichnung der Stadt Pirmasens überreichte der Oberbürgermeister die goldene Stadtehrenplakette an Manfred Schenk.
"Sie haben Herausragendes für die Feuerwehr und die Sicherheit der Stadt geleistet. Eine Ära geht heute zu Ende", sagte Dr. Matheis an den scheidenden SFI gewandt. Er sei an der vorbildlichen Entwicklung der Feuerwehr maßgeblich beteiligt gewesen. Insbesondere die Pirmasenser Feuerwache, im Jahr 2000 in Dienst gestellt, sei ein Verdienst des im Hauptberuf selbstständigen Architekten Schenk.
Dieser war nicht nur dabei tätig, sondern auch im Planungsausschuss der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz-Asterstein. Mehrere Jahre leitete Schenk den Ausschuss Ausbildung und Wettbewerbe im Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz. Im Innenministerium des Landes war er Mitglied des Feuerwehrausschusses.
Dabei hat Manfred Schenk in vielen Jahren sich und seiner Feuerwehr weit über die Grenzen von Pirmasens hinaus einen Namen gemacht. Dem Stadtfeuerwehrverband Pirmasens stand er seit dessen Gründung 1982 bis zu seinem Ausscheiden aus der Wehr im Juni 2008 vor.
Geschenke gab es von den Kameraden, aber auch Schenk machte Abschiedsgeschenke in Form einer Wärmebildkamerad, die seit langem auf der Wunschliste der Aktiven steht und der von ihm gestifteten Stierplastik an der Feuerwache, die vielfach als eine der schönsten in der gesamten Stadt gerühmt wird.

Partnerschaft mit Poissy
Auch die Jugendfeuerwehr pflegt den Kontakt mit den französischen Kameraden


Auf Einladung der Feuerwehr Poissy weilte eine Delegation der Jugendfeuerwehr in der französischen Partnerstadt Poissy, nahe Paris, vom 23. bis 25. Mai 2008.
Verantwortlich für den Besuch zeichneten Amtsleiter Jürgen Diehl und Sachgebietsleiter Ulrich Scheerer und Stadtjugendfeuerwehrwartin Martina Borger. Unterstützt wurden sie im Vorfeld von Hauptbrandmeister Andreas Herl, der schon seit Jahren die Partnerschaft mit der Feuerwehr Poissy pflegt.
Was anfangs von uns als einfaches kennen lernen und darstellen einer Übung gedacht war, stellte sich als großes Treffen der Jugendfeuerwehren in Poissy heraus.

Auch die Jugendfeuerwehr pflegt den Kontakt mit den französischen Kameraden

Als wir am Freitagabend in Poissy ankamen, konnten wir schon auf den Plakaten und Einladungen erkennen, dass unsere Jugendfeuerwehr am Sonntag im Mittelpunkt stehen würde. Vorher wurden wir jedoch noch auf unsere Gastfamilien verteilt. Hier wurden wir mit einer ganz großen Herzlichkeit aufgenommen.
Auch für den Samstag hatten sich die Franzosen ein Programm für uns ausgedacht: Zusammen mit der Jugendfeuerwehr Poissy ging es in den Asterix-Vergnügungspark.

Sonntags wurde es ernst:
Nach der offiziellen Begrüßung durch den neuen Bürgermeister der Stadt Poissy, Herrn Frederic Bernard und den Patron aller Feuerwehren des Departement des Yvelines, Herrn de Kyper, wurde zur Erinnerung und Symbol der Partnerschaft zwischen den beiden Städten eine Eiche von Bürgermeister Bernard und Amtsleiter Diehl gepflanzt.

Im Anschluss führten wir für die französischen Kameraden eine Schauübung durch, die uns mit großem Applaus gedankt wurde.
Nach dem sehr leckeren Mittagessen zeigten wir noch zwei weitere Übungen, bevor uns Bürgermeister Bernard verabschiedete. Er betonte nochmals ausdrücklich, wie positiv er zur Partnerschaft mit Pirmasens stehe und besonders die Freundschaft unter den Feuerwehren Poissy und Pirmasens fördern wolle.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals für die Gastfreundlichkeit der Feuerwehr Poissy und ihren Familien bedanken. Es war einfach toll und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

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Feuerwehr informiert sich über Gasbrände


Auf Einladung der Stadtwerke Pirmasens informierte sich die Pirmasenser Feuerwehr bei der Saarferngas über das Thema Gasbrände.

Feuerwehr informiert sich über Gasbrände

Bei zwei Terminen konnten sich die Hauptamtlichen- und Führungskräfte der Feuerwehr bei der Saarferngas über das Vorgehen bei Gasbränden weiterbilden. Im saarländischen Homburg, einer Außenstelle des Gaslieferanten, wurde der Mannschaft der Feuerwehr und einigen Vertretern der Stadtwerke Pirmasens das Thema beeindruckend nahegebracht. Als erstes erfuhren die Teilnehmer wo das Gas gefördert wird, wie es nach Deutschland und schließlich nach Pirmasens kommt. Das Verteilernetz der Saarferngas wurde dargestellt und wir erfuhren auch etwas über die Sicherheitseinrichtungen, Kennzeichnung und regelmäßigen Kontrollen des Verteilernetzes.

Aber wie kommt es zu einem Brand einer Gasleitung? Auch diese Frage wurde natürlich beantwortet. Die meisten Beschädigungen an einer Gasleitung kommen durch Baumaßnahmen, wobei es in den aller seltensten Fällen zu einem Brand oder gar einer Explosion kommt. Was zu tun ist, wenn es zu einem solchen Fall kommt, erfuhren wir im Praxisteil.

Auf dem Übungsgelände waren verschiedene Baugruben dargestellt, in denen man die Gasleitung in Brand setzen konnte. Als erstes wurde der "normale Gasaustritt" simuliert. Erst mit 100 mbar dann mit 1 bar und zum Schluss mit 6 bar Druck. Die Öffnung betrug 50 mm. Mit den gleichen Voraussetzungen wurde dann die Leitung in Brand gesetzt. Auch einige Löschversuche konnten von den Teilnehmern vorgenommen werde. So wurden verschiedene Szenarien dargestellt. Am Ende der Veranstaltung nahmen alle Teilnehmer viel Neues mit, das bei künftigen Einsätzen mit Sicherheit hilfreich sein wird.

Arbeitskreis Gefahrstoffzüge der Pfalz tagt in Pirmasens


Am 11.03.2008 trafen sich zum 24ten Mal die Führungskräfte der Gefahrstoffzüge der Pfalz zum gemeinsamen Informationsaustausch. Den Veranstaltungsort stellte diesmal die Feuerwehr Pirmasens zur Verfügung und zu Beginn der Sitzung wurden die von allen Teilen der Pfalz angereisten Gäste von Fritz Kiefer (stellv. SFI) begrüßt.

Arbeitskreis Gefahrstoffzüge der Pfalz tagt in Pirmasens

Themenschwerpunkte der Sitzung waren Dekontaminations- und Desinfektionssysteme von der Einzeldusche zur Massendekontaminationseinheit und ihre Einsatzgrenzen bei A-, B- und C- Einsätzen. Hierzu wurden drei Referenten (Hr. Hader, Hr. Reuber und Hr. Dienst) eingeladen, wobei Hr. Hader krankheitsbedingt leider absagen musste. Nach den recht kurzweiligen Referaten besprach Michael Bumb (Leiter des Arbeitskreises und Gefahrstoffzugführer der Feuerwehr Landau) noch die zukünftige Zusammen- und Mitarbeit im AK und klärte die Termine 2008 mit dem Plenum ab, unter anderem wurde auch bekannt gegeben dass die Feuerwehr Speyer am 07.06. ein Strahlenschutzseminar anbietet. Nachdem der offizielle Teil beendet war trat auch das Gesellige etwas in den Vordergrund, bei der pfälzischen Spezialität "Saumagen mit Sauerkraut" und unterhaltsamen Gesprächen klang der Abend gemütlich aus.

Hiermit nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und an den Stadtfeuerwehr-verband für die Übernahme der Kosten!

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